Krypto-Steuern

Umsatzsteuer für NFT?

Maximilian 2 Min. Lesezeit

Der Handel mit Kryptowährungen ist umsatzsteuerfrei - aber gilt das auch für NFTs? Wir erklären die wichtigsten Unterschiede und steuerlichen Fallstricke.

Der Handel mit Kryptowährung (Currency Token) ist normalerweise umsatzsteuerfrei. Jedoch rückt aktuell die Umsatzsteuer bei NFTs in den Fokus vieler Diskussionen, was zu unterschiedlichen steuerlichen Fragestellungen führt. Als Krypto Steuerberater beraten wir regelmäßig NFT-Händler zu diesem komplexen Thema. Eine der Kernfragen ist, ob für NFTs Umsatzsteuer anfällt. Dies hängt teils von der Klassifikation der umsatzsteuerlichen Unternehmereigenschaft ab – eine Eigenschaft, die auch Privatpersonen zugeschrieben werden kann.

Keine Umsatzsteuer bei Kryptowährungen (Currency Token)

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Bestimmung des Orts der Leistung. Nur durch diese Feststellung lässt sich klären, ob ein umsatzsteuerpflichtiger Vorgang in Deutschland vorliegt. Weiterhin ist in der Umsatzsteuer zu überprüfen, welche konkrete Art von Leistung mit dem NFT verknüpft wird. Eine Umsatzsteuerbefreiung durch die Einordnung als Zahlungsmittel wie bei den meisten Kryptowährungen scheidet bei NFTs wohl aus.

NFT kann Umsatzsteuer auslösen

Es ist essentiell, das Risiko einer Umsatzbesteuerung durch professionelle steuerliche Beratung zu prüfen. Oftmals werden umsatzsteuerliche Auswirkungen übersehen und führen später zu bösen Überraschungen. Stellt die Finanzverwaltung die Unternehmereigenschaft eines NFT-Traders einmal fest und ist der Ort der Leistung nicht ermittelbar, nähert sich die Finanzverwaltung durch Schätzungen, um die korrekte Umsatzsteuerlast zu ermitteln.

Oftmals führt das zu einem deutlich schlechteren Ergebnis. Insbesondere bei der Besteuerung von NFTs ist die Begleitung durch einen versierten Steuerberater unumgänglich um Rechtssicherheit und -klarheit im Rahmen der Steuererklärungen zu erhalten. Es können jedoch auch ganz andere Themen im Kryptospace zur Umsatzsteuerpflicht führen. Beispielsweise kann bei einem ICO oder smart Contract (meist umsatzsteuerlich irrelevant) die Einbindung ausländischer Dienstleister zu einer Umsatzbesteuerung nach § 13 b UStG in Deutschland führen.

Kontaktieren Sie uns für eine Erstberatung. Wir bieten schnelle, präzise Unterstützung und maßgeschneiderte Lösungen für Ihre steuerlichen Anforderungen im Krypto-Bereich.

Häufige Fragen

Ist der Handel mit NFTs umsatzsteuerpflichtig?
Anders als bei Kryptowährungen kann bei NFTs Umsatzsteuer anfallen. Die Umsatzsteuerbefreiung als Zahlungsmittel greift bei NFTs in der Regel nicht.
Kann ich als Privatperson umsatzsteuerpflichtig werden?
Ja, auch Privatpersonen können die umsatzsteuerliche Unternehmereigenschaft zugeschrieben bekommen, wenn sie regelmäßig NFTs handeln.
Was passiert wenn ich die Umsatzsteuer nicht beachte?
Das Finanzamt kann die Unternehmereigenschaft feststellen und die Umsatzsteuerlast durch Schätzungen ermitteln - oft mit deutlich schlechterem Ergebnis.

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